Start/Kopfkino — die Fahrstunde vor der Fahrstunde
Kopfkino — die Fahrstunde vor der Fahrstunde
Die erste Fahrstunde ist bei den meisten Fahrschulen zur Hälfte verschenkt. Sie geht dafür drauf, dass jemand erklärt, wo die Pedale sind, wie der Sitz eingestellt wird und was ein Schleifpunkt ist. Alles Dinge, die du auch auf dem Sofa hättest lesen können.
Genau das ist Kopfkino. Du gehst die Abläufe vorher im Kopf durch, Schritt für Schritt. Wenn du dann zum ersten Mal einsteigst, ist es nicht mehr das erste Mal — jedenfalls nicht in deinem Kopf.
Warum wir uns diese Mühe machen
Weil du nicht am Stundenpreis sparst, sondern an der Zahl der Stunden. Jede Fahrstunde, in der etwas erklärt statt geübt wird, kostet dich Geld. Deshalb schieben wir so viel wie möglich davor: in den Kopf, in den Sessel, in den Theorieblock.
Was vor deiner ersten Fahrstunde passiert
ChairDrive. Training im Sitzen. Bevor du Geld für Fahrstunden ausgibst, gehen wir die Bewegungsabläufe im Trockenen durch — Pedale, Blickführung, Reihenfolgen. Was hier sitzt, musst du im Auto nicht mehr lernen, sondern nur noch anwenden.
FASTRUN. Die Theorie am Stück statt über Monate verteilt. Der Pflichtstoff in wenigen Werktagen, damit du nicht bei jedem Termin wieder von vorn anfängst.
Kopfkino. Diese Seiten hier. Für jede Fahrsituation der Ablauf, die typischen Fehler und eine Kurzfassung zum Durchspielen. Kostenlos, ohne Anmeldung, auch wenn du noch gar nicht bei uns bist.
So benutzt du diese Seiten
Such dir die Situation heraus, die in deiner nächsten Fahrstunde dran ist. Lies den Ablauf einmal in Ruhe. Sieh dir die Bildstrecke an. Und geh dann die fünf Kurzschritte im Kopf durch, bis du sie auswendig kannst — im Bus, vor dem Einschlafen, egal wo. Genau das ist der Teil, der wirkt.
Und was das kostet
Diese Seiten nichts. Was die Ausbildung kostet, steht bei uns an genau einer Stelle, damit keine veraltete Zahl irgendwo herumsteht.
Die Fahrsituationen
Auto
Die Abläufe, die du in der ersten Fahrstunde brauchst — und die du vorher schon im Kopf haben kannst.
Bevor du losfährstSitz, Spiegel, Gurt. Zwei Minuten, die dir später Fahrstunden sparen.
AnfahrenDen Schleifpunkt finden, ohne den Motor abzuwürgen.
SchaltenHoch, runter — und vor allem: wann überhaupt.
Bremsen und AnhaltenWeich zum Stehen kommen, statt am Ende zu nicken.
Sehen und gesehen werdenSpiegel, Blinker, Schulterblick — genau in dieser Reihenfolge.
AbbiegenRechts eng, links weit — und die Frage, wer zuerst darf.
Fahren oder haltenDie eine Sekunde, in der die Ampel gelb wird.
EinparkenLängs und quer, rückwärts — mit festen Bezugspunkten statt mit Gefühl.
Die GefahrbremsungEinmal richtig treten. Der Unterschied sind Meter.