0951 968 45 42 Anmelden

Start/Fahrangst: Fahrstunden in Bamberg

Fahrangst
Wir fahren wieder los.

Bei uns im Büro heißen sie Angsthasenstunden, und es fragt fast jede Woche jemand danach. Gemeint sind Fahrstunden für Leute, die einen Führerschein haben und trotzdem nicht fahren. Das ist häufiger, als du denkst – nur redet kaum jemand darüber.

Wer zu uns kommt

Drei Wege in dieselbe Fahrstunde

Der Führerschein liegt in der Schublade

Bestanden – und danach kaum gefahren. Je länger es her ist, desto größer wird die Sache im Kopf. Irgendwann ist nicht mehr das Fahren das Problem, sondern der Gedanke ans Fahren.

Wiedereinstieg nach Jahren

Kein Auto gebraucht, gut ohne zurechtgekommen, jetzt geht es nicht mehr ohne. Der Führerschein gilt weiter, die Übung von damals ist weg.

Nach einem Unfall

Es muss kein schwerer gewesen sein. Ein Schreck reicht, damit dieselbe Kreuzung Wochen später noch im Magen liegt – oder das Auto stehen bleibt.

Damit klar ist, worauf du dich einlässt

Was das ist – und was es nicht ist

Es sind ganz normale Fahrstunden. Ein Fahrlehrer, ein Fahrzeug, zwei Leute im Auto. Nur das Ziel ist ein anderes: Am Ende steht keine Prüfung, sondern der Alltag. Der Weg zur Arbeit. Der Einkauf. Die Fahrt zu den Eltern, ohne dass jemand mitkommen muss.

Manche Fahrschulen nennen es Auffrischungs- oder Aufbaufahrstunden, wir sagen Angsthasenstunden – gemeint ist dasselbe.

Es ist kein Kurs. Keine Gruppe, kein fester Termin über Wochen, niemand sieht dir zu. Es ist keine Prüfung – dein Führerschein bleibt, wie er ist, und niemand nimmt ihn dir weg, weil du unsicher fährst. Und es ist keine Therapie: Wir sind Fahrlehrer. Bei den meisten reicht genau das – jemand, der ruhig bleibt, während du fährst.

Wenn wir merken, dass hinter der Angst mehr steckt als das Fahren, sagen wir dir das. Ehrlich und früh, statt monatelang im Kreis zu fahren.

Angsthasen sind keine schlechten Fahrer

Das ist das Missverständnis, das die meisten mitbringen. Wer Angst hat, fährt vorsichtig, schaut zweimal und überschätzt sich nie. Was fehlt, ist nicht Können, sondern Übung und Ruhe. Beides lässt sich nachholen.

Wie es abläuft

Erst reden, dann fahren

01

Das Vorgespräch

Ohne Auto. Am Telefon oder bei uns im Büro. Du erzählst, was war und was du wieder können willst – wir sagen dir, wie wir anfangen würden und was das kostet.

Kurz anrufen
02

Die erste Fahrt

Sie beginnt dort, wo du dich das traust, nicht auf der Hauptstraße. Wenn nach zehn Minuten Schluss sein soll, ist nach zehn Minuten Schluss. Das ist keine vergeudete Stunde, sondern der Anfang.

Fragen vorher stellen
03

Weiter in deinem Tempo

Einzelstunden, so viele wie nötig. Kein Paket, keine Mindestzahl, keine Verpflichtung für die nächste Woche. Nach jeder Stunde entscheidest du neu.

Wie wir arbeiten
04

Bis es dein Alltag ist

Irgendwann fahren wir deine Strecken: dein Weg zur Arbeit, deine Kreuzung, dein Parkhaus. Auf Wunsch mit deinem eigenen Auto – damit am Ende nichts Fremdes mehr übrig bleibt.

Termin ausmachen

Womit es meistens anfängt

Die Situationen, die immer wiederkommen

Fast niemand hat vor allem Angst. Meistens sind es zwei, drei Situationen, und um die herum wird der Rest vermieden, bis am Ende das ganze Auto stehen bleibt.

  • Auffahren auf die Autobahn, und der Blick über die Schulter
  • Rückwärts einparken, wenn jemand zusieht oder wartet
  • Kreisverkehr, Spurwechsel, die Stadt zur falschen Tageszeit
  • Dunkelheit, Regen, nasse Fahrbahn
  • Andere Menschen im Auto – Kinder, Eltern, der Partner
  • Die eine Strecke, auf der damals etwas passiert ist

Wir fangen bei der Situation an, die dir am wenigsten ausmacht, und arbeiten uns vor. Nicht umgekehrt.

Wenn der Verkehr zu viel ist

Dann fangen wir gar nicht erst im Verkehr an: Für die ersten Runden haben wir ein eigenes Gelände – kein fremdes Auto, niemand hinter dir, niemand, der hupt. Anfahren, bremsen, rangieren, bis die Hände wieder wissen, was sie tun.

Fahrschulwagen oder dein Auto

Zwei Pedale oder das Auto vor deiner Tür

Im Fahrschulwagen sitzt rechts ein zweites Pedalpaar. Für viele ist genau das der Grund, damit anzufangen: Es kann nichts passieren, das der Fahrlehrer nicht aufhalten könnte. Diese Sicherheit nimmt am Anfang mehr Druck weg als jeder gute Zuspruch.

Und irgendwann ist sie im Weg. Denn das Auto, in dem du dich am Ende wohlfühlen musst, steht vor deiner Tür – mit deiner Sitzposition, deinem Rückspiegel, deinem Getriebe. Deshalb fahren wir auf Wunsch mit deinem eigenen Wagen. Was dafür vorher zu klären ist, besprechen wir im Vorgespräch; das ist in fünf Minuten erledigt.

Ruf uns an Oder schreib uns

Was viele vorher denken

Die Befürchtungen, und was wirklich passiert

Was wir immer wieder hören

  • Ich bin bestimmt die Einzige, die sich so anstellt.
  • Der Fahrlehrer wird ungeduldig, wenn ich zögere.
  • Am Ende nehmen sie mir noch den Führerschein weg.
  • Ich muss dafür sicher wieder eine Prüfung machen.
  • Erst muss ich mich alleine ein bisschen rantasten.

Wie es tatsächlich läuft

  • Danach fragt bei uns fast jede Woche jemand – quer durch alle Altersgruppen.
  • Wer diese Stunden gibt, weiß, worauf er sich einlässt. Zögern gehört dazu.
  • Wir sind eine Fahrschule, keine Behörde. Wir melden niemandem etwas.
  • Nein. Keine Prüfung, keine Bescheinigung, keine Akte.
  • Das ist der häufigste Grund, warum nie etwas draus wird. Genau dafür gibt es uns.

Der schwerste Teil ist der Anruf. Danach wird es leichter.

Häufige Fragen

Angsthasenstunden, kurz beantwortet

Muss ich dafür eine Prüfung machen?

Nein. Dein Führerschein bleibt unverändert gültig. Es gibt keine Prüfung, keine Bescheinigung und keine Meldung an irgendeine Stelle.

Kann mir jemand den Führerschein wegnehmen, wenn ich unsicher fahre?

Nein. Wir sind eine Fahrschule und keine Behörde. Was in der Fahrstunde passiert, bleibt zwischen dir und deinem Fahrlehrer.

Wie viele Stunden brauche ich?

Das weiß vorher niemand, und wer dir eine Zahl nennt, rät. Manche brauchen zwei Termine, andere begleiten wir über Monate. Du buchst einzeln und entscheidest nach jeder Stunde neu.

Muss ich ein Paket buchen?

Nein. Es gibt keine Mindestzahl und keine Bindung. Eine Stunde geht auch.

Was kostet so eine Stunde?

Das sagen wir dir im Vorgespräch, zusammen mit dem Vorschlag, wie wir anfangen würden. Alle Preise für die reguläre Ausbildung stehen im Kostenrechner.

Ich bin seit fünfzehn Jahren nicht mehr gefahren. Ist das zu lange?

Nein, das ist einer der häufigsten Fälle. Der Führerschein gilt weiter, und Fahren verlernt man nicht so, wie man glaubt – es fühlt sich nur erst so an.

Bin ich zu alt dafür?

Nein. Nach oben gibt es keine Grenze, und die Gründe sind in jedem Alter dieselben.

Können wir mit meinem eigenen Auto fahren?

Ja, das machen wir oft – meistens ist es genau das Auto, um das es geht. Was dafür vorher zu klären ist, besprechen wir im Vorgespräch.

Schaltung oder Automatik?

Sag es uns vorher, dann planen wir das Fahrzeug danach. Wenn die Kupplung ein Teil des Problems ist, nimm Automatik. Für die reguläre Ausbildung gibt es dafür B197.

Darf jemand mitfahren, der mich beruhigt?

Grundsätzlich sind wir zu zweit im Auto, und für die meisten ist ein dritter Mensch zusätzlicher Druck. Wenn es bei dir umgekehrt ist, sprich uns an – dann finden wir einen Weg.

Was ist, wenn ich mittendrin abbrechen will?

Dann brechen wir ab. Ohne Diskussion und ohne dass jemand enttäuscht ist. Die Stunde ist trotzdem nicht umsonst gewesen – beim nächsten Mal fängst du weiter vorne an.

Ich traue mich nur bei bestimmten Dingen nicht, zum Beispiel mit Anhänger.

Dann üben wir genau das. Wenn es dabei um Gespanne geht, steht auf Anhängerführerschein BE und B96, was du überhaupt ziehen darfst.

Mein Führerschein war weg und ich habe ihn wiederbekommen.

Nach einer längeren Pause sind ein paar Stunden meistens die günstigste Versicherung gegen Ärger. Die Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung selbst läuft bei uns unter MPU-Gurus.

Ich habe noch gar keinen Führerschein, aber Angst vorm Fahren.

Dann bist du in der normalen Ausbildung richtig, und du sagst uns das am ersten Tag. Wie das abläuft, steht auf Autoführerschein.

Der erste Schritt
ist ein Anruf, kein Auto.

Mo–Fr von 10 bis 20 Uhr geht jemand ran. Du musst nichts erklären, was du nicht erklären willst – „Angsthasenstunden“ reicht als Satz, den Rest machen wir am Telefon.

Jetzt online anmelden0951 968 45 42Mo–Fr 10:00–20:00 Uhr